Das Problem: Ich

Vorweg: der ganze Eintrag ist ein bisschen Gesülze über mich selbst. Etwas Selbstmitleid und -Kritik vorhanden! Wer dies nicht mag, bitte nicht weiterlesen!

Manchmal gibt es Situationen im Leben, wo man seine eigene Unvollkommenheit merkt. Persönlich habe ich so einen immer bei den Prüfungen in der Uni oder allgemein bei Behauptungen gegenüber Anderen / in Etwas.

Ich selbst will mehr und weiß das ich eigentlich auch mehr könnte, aber irgendwie verpenne ich immer etwas – ich verpasse das Ganze. Es fühlt sich sehr komisch an. Das ganze klingt ziemlich egozentrisch. Mal etwas anderes ausgedrückt: Wenn eine Enttäuschung im Leben auf die andere folgt, sei es egal in welchem Bereich, ob in der Liebe, dem Job oder unter Freunden, was kann man machen, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen? Ist man ein Träumer, wenn man davon ausgeht, dass alles gut gehen wird? Oder ist man dann ein hoffnungsloser Optimist? Wie viel Optimismus ist gut? Was ist zu viel? Wie soll man die Welt und sich selbst sehen?

Ein Versuch der Beschreibung: Eine Mischung aus falschem (zu viel vorgetäuschtem) Selbstvertrauen gepaart mit zu wenig Selbstdiziplin. Dazu noch eine Priese Träumerrei und eine Menge Unsicherheit und ich bin komplett. Das ist ein schlechter Zustand. Wie kann man diesem entkommen und sich selbst umkrempeln?

Viele solche Gedanken, über mich selber, meinen Standpunkt und meine Zukunft gehen mir durch den Kopf. Ich finde darauf keine Lösung… und das verursacht eine kaum auszuhaltende Ungewissheit.

PS: Wer das so ähnlich kennt, bitte melden. Leider habe ich nicht unbedingt jemanden, mit dem ich (sinnvoll) reden kann. Die meisten nehmen sowas nicht ernst und leben einfach (wie auch immer sie es schaffen). 

Schreibe einen Kommentar